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    Nachricht vom 14.02.10 | mitteldeutsche handwerksmesse

    Mehr als 40.000 Besucher kamen auf das Messegelände zur mitteldeutschen handwerksmesse und HAUS-GARTEN-FREIZEIT

    Bereits am ersten Wochenende nutzten über 40.000 Besucher die beiden Verbrauchermessen HAUS-GARTEN-FREIZEIT und mitteldeutsche handwerksmesse zum Informieren, Flanieren, Probieren und Kaufen. “Die Jubiläumsveranstaltung HAUS-GARTEN-FREIZEIT knüpft an ihre langjährige Erfolgsgeschichte an“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

    Zu den Besuchermagneten der HAUS-GARTEN-FREIZEIT 2010 mit 865 Ausstellern gehören die Sonderschau “Sommer“ in der Glashalle und die große Gartenlandschaft “Blühende Gärten der Welt“ in der Halle 1. Auf großes Interesse stoßen die Tiervorführungen und Informationsveranstaltungen im “Bauernhof auf Zeit“ in der Messehalle 3. Publikumsliebling am 14. Februar war Sternekoch Christian Henze mit seiner "hier ab vier"-Show "iss was?!" am Stand des MDR-Nachmittagsmagazins in der Glashalle.

    Auf der mitteldeutschen handwerksmesse zog die Partnerregion Mecklenburg-Vorpommern unter dem Motto “Segel setzen. Flagge zeigen.“ die Besucher in den Bann. Sie sorgte zur Eröffnung am Samstag für eine spektakuläre Show mit vielen Künstlern aus dem Nordosten Deutschlands.

    Durch das Programm führte der Künstler Jörg Jüsche in Gestalt eines Kapitäns. Für musikalische Untermalung sorgte die Jazzband des Landespolizeiorchesters Mecklenburg-Vorpommern. Der Alleinunterhalter Charly Frommke bot mit seinem Schifferklavier einen Seemannssong dar und der Holzschnitzkünstler Roland Jorke stellte eine Gallionsfigur mit Hilfe einer Motorsäge fertig. Mit ihrer Akrobatikvorführung - einer Mischung aus Kraft und Dynamik - überzeugten die Cosmic Artists.

    Das Handwerk aus Mecklenburg-Vorpommern zeigt noch bis zum 21. Februar Flagge auf der Landespräsentation in der Messehalle 2. Der Schirmherr der mitteldeutschen handwerksmesse 2010 Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, eröffnete die Publikumsmesse gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer Chemnitz und Mitglied des Präsidiums des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Dietmar Mothes, und dem Geschäftsführer der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner. Zum Abschluss des Programms läuteten die Eröffnungsredner mit einer Schiffsglocke den offiziellen Beginn der mitteldeutschen handwerksmesse 2010 ein.

    Mecklenburg-Vorpommern Urlaubsland und Wirtschaftstandort

    “Mecklenburg-Vorpommern ist erneut das beliebteste Sommer-Urlaubsland der Deutschen und zugleich ein gefragter Wirtschaftstandort“, erklärt Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern in seiner Eröffnungsrede. “Da hat das starke, traditionell geprägte und ebenso moderne Handwerk seinen festen Platz.“ In Mecklenburg-Vorpommern gibt es fast 20.000 Handwerksbetriebe mit über 95.000 Beschäftigten. Sie erwirtschaften einen Umsatz von rund neun Milliarden Euro (2008). Jeder fünfte Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern ist im Handwerk verankert.

    “Die 47 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem Messequartett in Leipzig zeigen unsere Wertschätzung gegenüber Mitteldeutschland“, so der Minister. Der Gemeinschaftstand auf der mitteldeutschen handwerksmesse wurde federführend von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern organisiert. Seidel betont: “Die Welt ist schön. Tragen wir gemeinsam dazu bei, dass sie noch schöner wird.“ Ein Symbol für hochqualitative Handwerksarbeit und für gute Zusammenarbeit verschiedener Gewerke ist die Herstellung eines Segelboots. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung stellte Roland Jorke, mit seiner Motorsäge eine Gallionsfigur für ein Segelboot fertig.

    Aufgabe der Politik: Entlastung des Mittelstandes

    Im Namen des Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, hielt Dietmar Mothes die Festrede zur Eröffnung. Knapp eine Millionen Handwerksbetriebe mit etwa 500.000 Beschäftigten versorgen die Bevölkerung mit allem Notwendigen. Das Handwerk sei zudem der größte Ausbilder Deutschlands. “Das Zentrum der Wirtschaft sind das Handwerk und der Mittelstand“, so Mothes. “Deshalb müssen sie auch in das Zentrum der Politik gerückt werden.“

    Er nutzte die Gelegenheit, um Reformen in der Steuer- und Sozialpolitik zu fordern. Die Achillesferse der Handwerkbetriebe sei die dünne Eigenkapitaldichte der Betriebe. Von einer Handwerksstunde von 38,00 Euro in Ostdeutschland bliebe nach Abzug von Lohnkosten, Lohnzusatzkosten und Gemeinkosten ein Unternehmensgewinn von einem Euro. “Das sind keine guten Voraussetzungen für die Bildung von Eigenkapital und für Investition und Innovation“, sagt Mothes. Innovation sei aber die Grundlage der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Betriebe.

    Zudem verschärfen die Kreditkonditionen im Zuge der Weltwirtschaftskrise die Lage des Mittelstands massiv. “Wir dürfen nicht weiter wie das Kaninchen die Schlange anstarren“, fordert der Präsident der Handwerkskammer Chemnitz. “Wir brauchen eine Einkommenssteuerreform und eine Reform der sozialen Sicherungssysteme, die den Mittelstand entlasten.“ Mehr Wettbewerb, mehr Effizienz und mehr Eigenverantwortung seien die Mittel, um der Finanzkrise, dem demographischen Wandel und dem internationalen Wettbewerb begegnen zu können.

    Klappern gehört zum Handwerk…

    … meint Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, anlässlich der Eröffnung der mitteldeutschen handwerksmesse in Leipzig. “Die mitteldeutsche handwerksmesse ist dafür der richtige Platz und eine ideale Plattform, die Leistungen des Handwerks vielseitig zu zeigen und neue Produkte am Markt zu testen. Durch starke Partner ist sie die größte Schau der Branche in den neuen Bundesländern und das wichtigste länderübergreifende Forum.“

    Insgesamt 233 Aussteller werden in den nächsten Tagen eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass ohne das Handwerk im täglichen Leben nicht mehr viel funktionieren würde. “Das Handwerk kümmert sich um nahezu alle Bereiche des Daseins. Ohne Handwerk säßen wir im Freien, nackt und unfrisiert. Regional verwurzelt ist gutes Handwerk der Zement der Wirtschaft“, so Buhl-Wagner weiter.

    Noch bis zum 21. Februar zeigen insgesamt 1.098 Aussteller ihre Angebote rund um die Themen Freizeit, Haus, Hof, Garten, Wohnen und Handwerk. Vom 18. bis 21. Februar ergänzen die Wassersportmesse Beach und Boat und vom 19. bis 21. Februar die ImmobilienMesse Leipzig das Messeduo zum Messequartett mit 1.303 Ausstellern.


    Ansprechpartner für die Presse

    Pressesprecherin
    Frau Ruth Justen
    Telefon: +49 (0) 152 / 3364 7983
    E-Mail: r.justen@leipziger-messe.de


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    Internet:

    http://www.handwerksmesse-leipzig.de

    http://www.leipziger-messe.de

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